Himmelslaternen in Sachsen seit 2009 verboten

Die Lan­des­di­rek­ti­onen haben ei­ne Po­li­zei­ver­ord­nung zur Ver­hü­tung von Ge­fah­ren durch Flug­la­ter­nen er­las­sen. Da­nach ist es auf­grund der Brand­ge­fahr, die von den La­ter­nen aus­geht, ver­bo­ten, die­se Flug­ob­jek­te  - auch Him­mels­la­ter­ne, Sky­la­ter­ne, Sky­bal­lon oder Kong-Ming-La­ter­ne ge­nannt - auf­stei­gen zu las­sen. Seit mehreren Jahren importieren chinesische Hersteller Himmelslaternen auch nach Europa, wo sie als Party-Spaß und preisgünstige Alternative zum Feuerwerk schnell sehr beliebt wurden. Sie funktionieren nach dem Prinzip eines Heißluftballons. Eine unten geöffnete Reispapiertüte wird mit dünnen Drähten zu einem hohen Zylinder aufgespannt. In der Öffnung hängt ein mit Wachs überzogenes Stück Stoff, das angezündet wird; die erhitzte Luft im Inneren des Lampions bringt ihn zum Aufsteigen. Dabei kann es jedoch passieren, dass das Papier in Brand gerät oder die Laterne abstürzt, bevor das Wachs ganz verbrannt ist. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV): „Die Risiken sind nicht abzuschätzen“. Der DFV warnt vor der Unberechenbarkeit der nicht zu steuernden Fluglaternen, die lautlos abstürzen und Häuser in Brand setzen sowie Menschen schwer verletzen könnten: „Ein Windstoß kann ausreichen.“ Gerade im Sommer könne es auch passieren, dass unkontrollierte Himmelslaternen auf trockene Wiesen oder Waldstücke fallen und diese entzünden.

Bericht: Innenministerium Sachsen u. DFV